Laut einer Studie des von Prof. Dr. Stephan Herpertz der Psychosomatik der Westfälische Klinik Dortmund [1] leiden adipöse Patienten sehr viel häufiger unter Depressionen als normalgewichtige.

Für die Studie wurden circa 250 adipöse Patienten mit einem BMI von über 40 kg/m2 in 2 Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe wurde mit Diät behandelt, die andere Gruppe mit chirurgischen Methoden wie dem Magenband.

Die mit Diät behandelte Gruppe nahm innerhalb von 4 Jahren nur durchschnittlich 4,2 kg ab, wärend die Magenband oder -verkleinerungs Gruppe durchschnittlich 34,3 abnahm.

Es war laut dieser Studie ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Abnahme des Körpergewichtes und der Abnahme der Depressionshäufigkeit sichtbar. Leider werden keine konkreten Zahlen genannt.